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World of Warcraft Spieler der Zukunft?

Mehr als 6 Millionen World of Warcraft Spieler gibt es weltweit schätzungsweise. Die Nutzer zahlen 13 Euro im Monat, um mit zehntausenden Gleichgesinnten Abenteuer im Land Azeroth zu erleben - der Welt der Druiden, Krieger und Magier.

World of Warcraft zählt zu den Massively Multiplayer Online Role Playing Games (MMORPG). Und das Spiel besitzt Suchtpotential:

Der Charakter des Spielers wird durch seine investierte Spielzeit immer stärker. (…) Man hat nie „alles erreicht“. (…) Es ist der Anreiz, sich noch weiter zu verbessern, von seinen Mitstreitern bewundert und von seinen Gegnern gefürchtet zu werden.

Zusätzlich (…) muss in großen, bis zu 40 Spieler fassenden Instanzen gekämpft werden. (…) was bedeutet, dass der Spieler im Extremfall seine Freizeit um das Spiel herum planen muss (…) Durch das vorzeitige Aufhören eines Spielers müsste die gesamte Gruppe den Schlachtzug beenden, was in Gruppenzwang ausarten kann.

Shutar fragt: Wie wird der World of Warcraft-Spieler im Jahr 2030 aussehen? Und er liefert auch gleich eine Idee dazu …

[world of warcraft spieler im jahr 2030]

A star in the virtual world… who cares about reality?

Einige Kommentare zu Shutar’s Beitrag:

so what. why is glory in the real world better than the glory in a fake one? if a game can be designed that has more opportunity for a meaningful life, perhaps it is a good thing. evolution made us to survive, not to live.

Think about it…If you can perfectly simulate a world but can do anything you want in it - fly, be rich, do magic, whatever…Why would anyone NOT be in it? You’d need minimal resources in the real world to keep everyone alive and in the game and everyone would be happy, be able to do whatever they want… Like it or not, a video game is a VERY possible future for all of humanity.

World of Warcraft is a fad, not unlike the 60’s drugs and free love culture. 30 years from now most people will have gotten over it and have only a bunch of weird memories and stories to bore people with. The generation of 2030 will be dealing with stuff so far evolved from WoW.

Sind MMORPGs eine Gefahr oder einfach nur Spiele? Wie seht Ihr das?

Dieser Artikel wurde eingetragen am 7. November 2006 um 19.28 und ist abgelegt unter menschen, medien. Du kannst mit dem RSS Feed die Kommentare zu diesem Artikel verfolgen. Hinterlasse einen Kommentar, oder verlinke den Artikel mit einem Trackback von Deiner Website.

11 Kommentare zu “World of Warcraft Spieler der Zukunft?”

  1. Robert kommentierte am 8. November 2006 um 00.24 Zitieren

    wie meinst Du das eigentlich mit “Gefahr”? Eine sehr neutrale Fragestellung :)

  2. Living in WoW Blog » Wie sieht ein WoW Gamer im Jahre 2030 aus? kommentierte am 8. November 2006 um 00.28 Zitieren

    […] via Blogrolle alle Artikel zu:: MMORPG, Virtuelle Welten […]

  3. georg kommentierte am 8. November 2006 um 07.50 Zitieren

    Spielsucht, Realitätsverlust … vielleicht auch volkswirtschaftliche Risiken …

  4. Robert kommentierte am 8. November 2006 um 13.26 Zitieren

    Spielesucht gibt es ebenso wie Alkoholsucht, Sexsucht, Zigarettensucht und dennoch gibt es Alkohol, Sex und Zigaretten. Also alles Drogen? In Maßen verabreicht kann man wohl kaum von Sucht sprechen. Diejenigen, die sich in etwas hineinsteigern, brauchen von außen Hilfe. Bevor es zu spät ist. Dazu muss man nicht eigens betonen, dass zB Spiele selbstverständlich suchterzeugend sein können. Auch MMORPGs werden daran nichts ändern. Wie aber in Zukunft die Menschen kulturell mit dem Thema Online/Virtuelle Welten umgehen werden, weiß wohl kein Mensch. Onlinegames werden nur ein Teil dessen sein und mit Sicherheit werden wichtigere Aspekte eine Rolle als Süchte spielen schätze ich mal.

  5. D3XX4 kommentierte am 13. Dezember 2006 um 16.14 Zitieren

    Ich Stimme da nur zu (Robert)
    Jeder ist für sich selbst verantwortlich und wen er nicht merkt das er seine ausenwelt verliert dan kan man von sucht sprechen aber wen man es doch realisiert und es in geringen ramen spielt kan auch kein such potenzal enstehen.Nur wir selber bestimmen wie weit wir es dazu kommen lassen ! man kan doch nicht alles verbieten nur weil einige menschen nicht drauf kla kommen :D
    Und alle in einen sack zu stecken find ich persönlich schade !

  6. boris kommentierte am 16. Dezember 2006 um 15.29 Zitieren

    Ich denke nicht dass MMORPGs in Zukunft so wie einige Drogen verboten werden.
    Dabei spielen 2 Dinge ne wichtige Rolle:

    1. Interesse der Spiele Industrie..
    Überlegt euch nur wieviel Blizzard verdient bei 6Mio Spielern die alle 13€ monatl. zahlen

    2. Definition einer Droge..
    Wikipedia:
    ‘Als Droge gilt, nach Definition der Weltgesundheitsorganisation, jeder Wirkstoff, der in einem lebenden Organismus Funktionen zu verändern vermag. Dieser Artikel befasst sich mit Drogen die zur Herbeiführung eines Rauschs, zur Bewusstseinserweiterung oder auf Grund von Sucht aufgenommen werden. Sie werden auch als Rauschmittel bezeichnet. Haben sie eine schädigende Wirkung auf den Körper spricht man von Rauschgift.’

    Man spricht hier von Wirkstoffen.
    Spiele an sich sind nur etwas was die Produktion von natürlichen Drogen(Endorphine) im Körper stimulieren und somit keine Drogen.

  7. Chris kommentierte am 28. Dezember 2006 um 00.10 Zitieren

    Ich finde, daß ein jeder selbst entscheiden soll, 1. wie lange er spielt. 2. wie sehr er sich auf diese “online welt” einlässt und 3. ob er im realen leben noch erwirtschaften will oder es bevorzugt 24h am stück zu spielen. ich kann diese art von diskussionen nicht mehr ertragen. es gibt alkohol, zigaretten, heroin, kokain und und und. all das gibt es weil es anbieter und nachfrager gibt. sagt doch 6 millionen usern sie sollen nicht mehr spielen. dann wird es, falls dann niemand mehr spielt, keine online rpg´s mehr geben. ich persönlich habe heute das erste mal intensiv und wirklich sehr lange wow gespielt. ich denke, daß ich, wenn ich nicht einen starken bezug zur realität hätte, durchaus süchtig werden könnte. trotzdem kann ich dieses gefasel nicht mehr hören. typisch deutsche mentalität. was einigen nicht gefällt und nicht nachvollzogen werden kann muß gleich zum problem ernannt werden.

  8. ich kommentierte am 23. April 2007 um 09.16 Zitieren

    LOL über so was kann ich nur lachen.

    Über haubt das mit dem gruppenzwang:
    erstens weis keiner wer du bist zweitens kan ich meinen computer abschalten wen es mir gefählt und nicht wen wer sagt ich darf nich.

  9. Zerdeck kommentierte am 2. Mai 2007 um 10.04 Zitieren

    Ich muss offen gestehen, das Spiel macht süchtig - aber ich empfinde mich nicht als Opfer. Denn, ich kenn mein Spielverhalten, es macht eine Zeitlang Spass und irgenwann
    vergeht das schon - dann kommt was neues. Es liegt eher daran, dass der Mensch Abwächslung braucht - und das Gefühl sich spielerisch zu erleben, ja sogar zu verausgaben lebensnbotwendig ist, doch die eingeengten Strukturen des Gesamtsystems in dem wir deutsche uns Bewegen, geben kaum Raum sich so auszuleben, wie es in dem Spiel geht. Klar gibt es Kurse und Aktivitäten - aber wirklich ist es nichts auf dauer, ausser man besucht die freiwillige Feuerwehr. Einige von uns spieleren - ich spreche nur die an, die ich auch persönlich kenne - sind höchst kreative Menschen - das darf man nie vergessen.

    Oft kommen ängstliche Gehirne daher und warnen vor der unsichtbaren Gefahr - einer Gefahr die uns so aussehen lässt
    wie zB oben das Bild.

    Die Gefahr liegt nicht im Spiel - das Spiel ist nur eine Ablänkung vor der eigentlichen Gefahr, nämlich, das die Welt in der ich lebe so ist wie das Bild da oben. Habt ihrs noch nicht gemerkt ? Wir sind alle schon so. Haste ne Familie wirst du weil alles so teuer ist, gezwungen deine Freizeit einzuschränken, alles richtet sich danach zu Arbeiten -haste Arbeit bist du wer. Statussymbole. Verkappte Beamte und Beamtinen. Unpersönlichkeit, sogar ne gewisse Unfreundlichkeit. S-Bahnautisten.
    Keine Zeit mehr zu haben.Hetze, Stress - dann setz ich mich ab und zu mal vor dem Pc und spiel ganz relaxed n Spiel.

    und die jenigen die schon Weltflucht geatmet haben - werden es weiter atmen
    und würden es atmen wenn es den Pc nicht geben würde - Neulich habe ich mitbekommen wie die Eltern eines 14 jährigen über das Spiel WOW geschimpft haben, sie meinen es sei n schreckliches SPiel - die wissen wohl nicht dass es Spiele gibt in denen Blut fliesst.
    Bei Wow kann man wenigstens noch komunizieren, tatsächlich leute kennen lernen - ich finde, das es n soziales und freundliches spiel ist, als dasjenige das sonst auf dem Markt bis her versteigert worden ist. Denoch müssen Eltern darauf achten dass Kinder die Schule gut mestern - aber selbst da existiert schon son druck dass die Kids keinen Bock mehr haben da hinzugehen.
    WEIL DAS SPIELERISCHE IN DER GESELSCHAFT FEHLT und wer das gegenteil behauptet , dessen Augen träumen noch. Wenn die Fantsiekräfte unterdrückt werden - bin ich der Meinung - kann nichts gutes dabei herauskommen. Vielleicht noch zum Schluss meines Berichtes zwei Bücher die ich sehr empfehle : MOMO und Unentliche Geschichte : denkt mal darüber nach was da wirklich steht.

    Liebe Grüsse aon einem Spieler

  10. Pedro kommentierte am 10. Mai 2007 um 15.12 Zitieren

    Du hast es getroffen, so ist es!
    Das Leben, Das Leben…..alle wissen es, keiner wehrt sich.
    Das Buch hab ich gelesen…echt cooles Buch

    ich würde dir mal empfehlen, kein wort zu niemandem.

    Das ist Hammer, geht zwar nicht unbedingt ums Game oder so aber das ist echt klasse

  11. […] dass grösste Online Spiel der Welt hat gut 6 Mio. Spieler, welche monatliche Abogebühren zahlen (13 Euro pro Monat Gebühr). Das wären dann quasi die Steuern für die Mitgliedschaft in dieser virtuellen Welt. World of […]

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